Die Krux geschlossener Leasingverträge

Geschlossene Leasingverträge sorgen für gleichbleibende, planbare Raten.

Diese Vorteile werden aber durch hohe und oft unnötige Mehrkosten erkauft. Anhand eines Beispiels aus dem Tagesgeschäft zeigen wir Ihnen die Fallstricke des Closed-End Leasings.

Im deutschen Flottenmarkt sehen Unternehmen oftmals nur die Wahlmöglichkeit zwischen dem Kauf ihrer Fahrzeuge und geschlossener Leasingverträge. Gerade bei komplexeren Flotten wird aufgrund des verwaltungstechnisch höheren Aufwands beim Kauf gerne auf Closed-End Produkte zurückgegriffen. Jedem Fahrzeug ist dann eine entsprechende Rate zugewiesen, die bis auf die Kraftstoffkosten alle planbar sind.

Unserem Kunden stießen die hohen Kosten für seine Flotte allerdings irgendwann sauer auf.

Er beauftragte uns mit der Suche nach Alternativen.

Ermittlung Status-Quo als erster Schritt

Zu Beginn unserer Zusammenarbeit steht stets die Analyse des Status Quo beim Kunden. Exemplarisch ist im Folgenden die Analyse für einen Ford S-MAX beschrieben.

Günstige Rate, aber …

Auf den ersten Blick sind die Raten über die Gesamtlaufzeit sehr günstig.

So konnte dem Mitarbeiter über die Laufzeit ein qualitativ hochwertiges Fahrzeug zu einer als günstig beworbenen Rate zur Verfügung gestellt werden. Im Alltag sind allerdings die Unwägbarkeiten sehr hoch und so konnte das Fahrzeug nicht rechtzeitig zurückgegeben werden. Der Ford wurde am Ende erst nach 51 Monaten, anstelle der vereinbarten 43, dafür aber mit einer etwas geringeren KM-Laufleistung zurückgegeben.

Stillschweigende Verlängerung

Die Leasingbank ist auf einen solchen Fall vorbereitet. In vielen Leasingverträgen befindet sich eine Klausel zur stillschweigenden Vertragsverlängerung. Im Falle des Kunden beliefen sich die daraus resultierenden Mehrkosten auf über 1.100 €.

Vertragsanpassung

Aber auch Vertragsanpassungen an sich lassen sich Leasinggeber gerne vergolden, so wurden für die Änderung bei besagtem S-MAX ganze 1.200€ dafür fällig.

Rückgabeschäden

Zusätzlich zu diesen ungeplanten Mehrkosten in Höhe von 2.000 €, muss der Leasingnehmer natürlich auch für Schäden geradestehen, die bei der Rückgabe festgestellt werden.

Bei dem betreffenden Fahrzeug waren es gut 2.000 €. Somit verursachte das Closed-End Leasing des Ford S-MAX ungeplante Mehrkosten von rund 4.300 €. Da fragt sich, wie die Mär von den planbaren Kosten beim Closed-End Leasing überhaupt zustande kommt.

Ist Kauf eine Lösung?

Bei potentiellen Ersparnissen vom Kauf gegenüber des Closed-End Leasings in dieser Höhe, könnte der Fuhrparkstratege nun auf den Gedanken kommen, dass der Kauf aller Fahrzeuge die Lösung wäre. Allerdings ist das bei großen und komplexen Fuhrparks, allein wegen des hohen Kapitalaufwands, kaum umsetzbar. Auch der organisatorische Aufwand ist enorm.

FlexLease

Eine bessere und letztlich auch von unserem Kunden präferierte Alternative stellt das ARI FlexLease dar. Es beschreibt eine, in Deutschland einzigartige Kombination aus Leasing und Finanzierung. In den USA stellt dieses Open-End Leasing eher die Normalität dar.

Die Theorie ist dabei ganz einfach, der Leasingvertrag wird ersetzt durch einen Finanzierungsvertrag mit flexiblen Laufzeitbedingungen. Somit entfallen die bei der Finanzierung sonst üblichen Vorfälligkeitsentschädigungen bei vorzeitiger Vertragsbeendigung. Eine weitere Besonderheit stellt die Vermarktung nach Ende der Laufzeit dar. Anstelle der Rücknahme mit gegebenenfalls anfallenden Nachberechnungen vermarktet ARI das Fahrzeug für den Kunden. Der Remarketing-Erlös geht anschließend dem Kunden zu.

Kombinierbar mit weiteren Leistungen

FlexLease lässt sich auf Wunsch mit weiteren Leistungen kombinieren, wie zum Beispiel Wartung, Reparatur und Reifen auf Ist-Kosten Basis. ARI kann Sie darüber hinaus mit weiteren Flottenmanagementlösungen, zugeschnitten auf Ihren Fuhrpark unterstützen.

Allein durch die Umstellung vom Closed-end Leasing auf das ARI FlexLease konnte der Kunde fast 5.000 € einsparen. Und das an einem Fahrzeug!

*Zur Wahrung der Vertraulichkeit wurden die Werte gerundet

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