Wenn Closed-End-Leasing ein Essen im Restaurant wäre…

Geht es Ihnen auch so? Ich war jetzt endlich wieder in meinem Stammlokal essen und habe es richtig genossen: Hinsetzen, wo etwas frei ist, Karte nehmen, auswählen, zahlen. Ich habe die eine Beilage kostenfrei getauscht, obwohl das so nicht auf der Karte stand. Auch als ich mal ein Glas kaputt gemacht habe, war das nicht schlimm – am Ende zahle ich ja immer gutes Geld. Nach längerem Lockdown ist mir dann aufgefallen, dass diese Flexibilität gar nicht so selbstverständlich ist. Auf jeden Fall nicht bei uns im Leasingmarkt. Da werden bedingungslos bestimmte Regeln akzeptiert, die nicht immer schlüssig sind. Beispiel gefällig?

Warum kosten Mehrkilometer mehr, aber Minderkilometer nicht dementsprechend weniger? Das ist nicht logisch: Am Anfang ist der Werteverlust doch am höchsten, also müssten die Minderkilometer mehr ausschütten als ein Mehrkilometer kostet. Und: Wieso sind Minderkilometer gekappt?

Wieso muss ich schon ab Tag 1 die Laufzeit festlegen? Natürlich kann man Verträge anpassen, aber wie wird diese Anpassung berechnet? Warum kostet Auto A nach einer Vertragsanpassung oft mehr, als wenn ich Auto A direkt mit dieser Laufzeit abgeschlossen hätte?

Ich habe keine Antwort. Deswegen haben wir uns mit den Kollegen einen Spaß daraus gemacht und meinen Gedanken zu Ende gedacht. Also hier ein Gedankenspiel (natürlich mit einem Augenzwinkern):

Wenn Closed-End-Leasing eine Bestellung im Restaurant wäre…

… müssten Sie bereits beim Betreten des Restaurants genau festlegen, wie viel Wein oder Softgetränke und wie viele Gänge Sie bestellen möchten, ohne vorher die Karte gesehen zu haben.

… müssten Sie einen Aufpreis auf den regulären Preis bezahlen, wenn Sie sich spontan entscheiden noch ein Dessert zu nehmen, müssten aber den vollen Menüpreis bezahlen, wenn Sie auf einen Gang verzichten.

… käme das All-You-Can-Eat-Buffet mit einem Vertrag, in dem Kleingedrucktes einschränkt, wie viel und was Sie essen dürfen. Und natürlich kostet das Leitungswasser extra.

… würden Sie, wenn Sie nach dem ersten Gang nochmal nachbestellen möchten, plötzlich eine andere Menükarte mit anderen Preisen gereicht bekommen.

… müssten Sie, wenn ein Soßenspritzer auf die Tischdecke kommt, die ganze Tischdecke bezahlen.

… und wenn Sie einen Teller benutzen, müssten Sie im Anschluss auch noch eine Strafe zahlen. Denn er hat ja schließlich durch die Nutzung jetzt Kratzer.

Diese Liste ist natürlich nicht hundert Prozent ernst gemeint. Aber wie jeder gute Witz hat sie im Kern eine ernste Wahrheit. Es gibt viele Restaurants, die nicht so flexibel wie mein Stammlokal sind. Aber gehen Sie da gerne hin? Für uns ist es ganz klar: Wir wollen der “Stamm“-Flottenpartner sein, mit dem man reden kann, der flexibel ist – und dessen Service, Fairness und Qualität man gut weiterempfehlen kann. Stellen Sie uns gerne auf die Probe und bestellen Sie mal etwas bei uns.