Flottenmanagement weitergedacht: Welche Finanzierung passt zu meiner Flotte?

Was wäre, wenn…? ist eine Frage, die sich Erfinder oder Kreative stellen, bevor sie mit ihren Ideen Geschichte(n) schreiben. Wir haben uns genau dieselbe Frage gestellt, um das Flottenmanagement weiter zu entwickeln.

Das Ergebnis finden Sie bald in unseren Whitepapern, die wir Ihnen dieses Jahr in regelmäßigen Abständen zur Verfügungen stellen werden. Hier ein kleiner Teaser:

Was wäre wenn… wir die wichtigsten Finanzierungsformen nicht aus Leasinggebersicht, sondern nach dem Bedürfnis der Kunden ordnen? Wie Sie auf der Grafik unten sehen, ist dann der komplexe Finanzierungsmarkt plötzlich viel einfacher zu verstehen.

Es gibt grundsätzlich vier Kundenbedürfnisse, die durch bestimmte Finanzierungsarten befriedigt werden können:

1. Kurzfristige, flexible Finanzierung. Beispiel: Es müssen schnell zwanzig Fahrzeuge für einen Spezialauftrag beschafft werden. Hier ist die beste Lösung die Miete.

2. Standardisierte Finanzierung. Beispiel: Fahrzeuge einer Flotte werden in klar vorhersagbarer Weise genutzt. Hier funktioniert das klassische Closed-End-Leasing.

3. Standardisierte Finanzierung mit Andienung nach Ende der Laufzeit. Beispiel: Fahrzeuge sollen während der Laufzeit nicht auf der Bilanz erscheinen, werden aber dem Leasingnehmer danach oft zum festgelegten Restwert „angedient“. In diesem Fall ist die Teilamortisierung mit Andienungsrecht das Mittel der Wahl.

4. Sehr hohe Flexibilität und Verkaufserlöse am Ende der Laufzeit. Beispiel: Die Nutzung der Flotte kann oder soll nicht Monate oder gar Jahre im voraus geplant werden. Außerdem soll der Flotteninhaber den Verkaufserlös der Fahrzeuge erhalten ohne das Minderwerte geltend gemacht werden. Dann ist das Open-End-Leasing ideal, das wir mit unserem Produkt FlexLease anbieten.

 

Bleibt die Frage, ob man so viele Finanzierungsarten braucht? Nun ja, das ist wie die Frage, warum es verschiedene Autotypen gibt. Geht es ins Gelände, ist ein SUV nützlich. Beim Parken in der Stadt ist man wahrscheinlich mit einem Kleinwagen besser bedient. Und wenn man mit einer Fußballmannschaft verreist, mit einem Bus. Genau so verhält sich das mit den Finanzierungsarten. Nicht jeder Teil Ihrer Flotte wird gleich genutzt. Und spätestens seit dem Corona Jahr wissen wir, dass eine perfekte Planung schnell Makulatur sein kann. Dann könnten Sie eine Lösung wie das Open-End-Leasing brauchen, das Sie flexibel beenden oder verlängern können. Bei kurzfristigen Kapazitätserhöhungen kann die Miete eine sinnvolle Übergangslösung sein.

 

Im letzten Jahrzehnt hat das Closed-End-Leasing den Markt in Deutschland als Standardlösung dominiert. Doch sogar schon vor hundert Jahren gab es verschiedene Autotypen, weil nicht jeder Kunde dieselben Bedürfnisse hatte. Das Leasing in Deutschland blieb Jahrzehnte fast unverändert. Doch in den letzten Jahren ist endlich auch Bewegung in den Finanzierungsmarkt gekommen. Immer mehr Finanzierungsoptionen kommen hinzu, die in vielen Fällen finanziell sinnvoller sein können, als herkömmliche Standards. Entscheidend ist – egal ob heute oder gestern – welche Lösung zum aktuellen Bedarf Ihres Unternehmen passt. Wir beraten Sie gerne.